Visual Jockeys – Kunst der Zukunft?

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Ein Visual Jockey oder kurz VJ ist ein Künstler der auf Musikveranstaltungen wie Partys auftritt. Hierbei übernimmt er nicht nur die Rolle eines DJs sondern unterstützt die Musik noch dazu mit Videotechniken.

Dieser Beruf wird oftmals mit dem im Musikfernsehen auftretenden Video Jockeys verwechselt. Dennoch unterscheidet sich die Arbeit einen VJs in vielerlei Hinsicht. Der VJ arbeitet in Echtzeit. Das bedeutet dass der VJ auf einer Party auf einen Kontingent aus Videos, Animationen, Fotos und anderen Grafiken zurück greift um den Live Einsatz zu gestalten. Dies geschieht über sogenannte generative Software. Der Video Jockey hingegen arbeitet meist bei TV Sender wie MTV oder VIVA. Dessen Tätigkeitsfeld liegt beim Abspielen und Ansagen von Musikvideo (beispielsweise Charts). Dies geschieht meistens nicht Live sondern wird vorher aufgezeichnet.

So ist es schwer zwischen diesen beiden Tätigkeitsfeldern zu unterscheiden, doch erkennt man eine höhere Verbreitung des Visual Jockeys. So finden seit einigen Jahren in Wien Debatten zu diesem Thema statt. Wien gilt dabei als eine Hochburg der VJs.
VJ ist noch ein relativ junges Phänomen, welches sich zu Beginn der 1990 Jahre auftat. Dies liegt nicht zuletzt an der Entwicklung der erforderten Technologien, wie Beamer und den Grafikprogrammen für den Computer. So ist der VJ noch kein Beruf für den ein Ausbildungsgang als VJ erfordert ist. Beim DJ gibt es dies bereits seit einiger Zeit. Also ist der VJ ein freischaffender Beruf, der aber einiges an Talent benötigt.

Neben der Kreativität ist auch eine gewisse technische Kompetenz von Nöten. Ein VJ muss mit teils sehr komplizierter Software arbeiten. Zu den bekanntesten zählen hierbei etwas LiVES, Ventuz oder VVVV. Dazu kommen noch teure und empfindliche Beamer um die Grafiken gut auf die Leinwand zu bringen.

Im Ganzen muss man sagen, dass die Kunst des VJs eine nennenswerte Videokunst ist, die immer mehr Anklang bei Partys findet.

Quellen:
visualjockey

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